Kurbeltrieb - Motorentechnik

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Kurbeltrieb

Motorentechnik 1
Der Kurbeltrieb
Im Verbrennungsraum wird zunächst chemische Energie, bei der Verbrennung des Kraftstoffes, in Wärmeenergie umgewandelt.
Der Kurbeltrieb soll die Wärmeenergie im Zylinderraum in mechanische Energie umwandeln.
Der Kolben nimmt über seine Grundfläche, den Kolbenboden den Druck im Verbrennungsraum auf und wandelt ihn in eine Kraft um. Diese ist die Kolbenkraft. Die Kolbenkraft wird vom Kolben über den Kolbenbolzen und weiter auf das Pleuel übertragen. Das Pleuel versetzt über den Pleuellagerzapfen ( auch Hubzapfen genannt ) die Kurbelwelle in eine Drehbewegung. Diese kann dann über die Schwungscheibe ein Drehmoment abgeben.
Die Einheit von Kolben, Kolbenbolzen und Pleuel werden auch als Triebwerk bezeichnet. So besitzt ein Vierzylindermotor, wie z.B. hier im Bild unten dargestellt vier Triebwerke, die jeweils auf den vier Pleuellagerzapfen befestigt sind.

Aufbau des Kurbeltriebes
Der Kolben wird durch dem Kolbenbolzen mit dem Pleuel verbunden.Dabei ist der Kolbenbolzen im Pleuel- und Kolbenauge gelagert. Der Pleuelfuß stellt die Verbindung zur Kurbelwelle her.
Die Kurbelwelle besitzt Pleuel- und Hauptlagerzapfen (Grundlagerzapfen) die über die Kurbelwangen verbunden sind. Die Pleuelagerzapfen nehmen das Pleuel auf. Mit den Hauptlagerzapfen wird die Kurbelwelle im Kurbelgehäuse gelagert.

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